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Teichbau
Das Grün ist der Segen des Gärtners. Doch nicht alleine der gut gepflegte Rasen oder die prächtig tragenden Obstbäume erfreuen sich dabei größter Beliebtheit. Auch die vielfältigen Farben der Blumen und das köstliche Gemüse sind zwar beliebt, doch auch in beinahe jedem Garten zu betrachten. Etwas individueller wird da schon die Wahl eines eigenen Teiches. Den hat tatsächlich nicht jeder. Zudem lässt er sich nach den eigenen Wünschen gestalten. Gelingt das, so ist hier nicht nur der Bewuchs mit seltenen Pflanzen möglich. Das natürliche Kleinod wird zudem eine Reihe an kleineren Tieren anlocken, die es sich rund um das Gewässer gut gehen lassen. Aber ehe es soweit ist, wird dem Gärtner einiges an Einsatz und finanzieller Investition abverlangt. Die Mühen lohnen sich jedoch.
Den Teich anlegen
Zunächst ist es entscheidend, auf dem Grundstück einen guten Platz für den Teich zu finden. Dieser sollte im Idealfalle etwas schattig liegen. Nachdem die gewünschte Tiefe ausgehoben ist, muss das Erdreich mit einer speziellen Folie abgedichtet werden, damit das Wasser nicht in diesem versickern kann. Hierbei werden in der Regel die meisten Fehler begangen, da auf kleine Steine nicht geachtet wird. Sind sie aber vorhanden, können sie die Plane durchstechen und damit das Wasser ablaufen lassen. Geschieht das, sterben nicht selten alle in dem Teich befindlichen Fische. Auch Kleintiere wie Krebse oder Muscheln können ohne das kühle Nass nicht existieren. Wichtig ist es somit, diese Vorarbeiten in aller Gründlichkeit vorzunehmen und damit sicher vor etwaigen Unfällen zu sein.
Nicht die Schlammpumpe vergessen
Das wichtigste Utensil eines Teiches ist die Schlammpumpe. Sie pumpt den nährstoffreichen Sand aus dem Gewässer. Normalerweise sollte die Natur alleine in der Lage sein, mit dem Überschuss fertig zu werden. Sterben etwa Fische ab oder landen Blätter eines nahegelegenen Baumes in dem Wasser, so sinken sie zu Boden und zersetzen sich dort in ihre Einzelteile. Hier sollten die Wasserpflanzen sowie bestimmte Muschelarten dafür sorgen, dass kein Schlamm entsteht und alle Reststoffe verwertet werden. Leider klappt das nicht immer. Je mehr Schlamm sich ansammelt, umso größer die Gefahr, dass der Teich umkippt. Auch das würde den schleichenden Tod aller Lebewesen darin bedeuten. Mit einer Schlammpumpe wird der Überschuss jedoch regelmäßig abgesaugt und die Gefahr damit vermieden.
Das eigene Paradies
Zugegeben, etwas idyllischer ist es sicherlich, auf derartige technische Ungetüme zu verzichten. Und das kann sogar gelingen, denn die Natur weiß sich selbst zu helfen. Hierbei ist es jedoch entscheidend, nicht allein auf spektakuläre und farbenfrohe Wasserbewohner abzustellen. So gibt es einige Arten an Pflanzen und Tieren, die oberflächlich betrachtet eher trist wirken, dafür aber wichtige Dienste leisten. Denn sie reduzieren die Nährstoffe des Bodens und sorgen damit für ein natürliches Klima. Der Teich hilft sich also selbst bei der Gesundung. Je eher diese Lebewesen angesiedelt werden, umso eher können sie ihre Wunder vollbringen. Der Garten und das Gewässer müssen daher auf ökologische Weise gehalten werden, damit sie ihre ganze Kraft ausschöpfen können, die sich dann gewiss auch farbenfroh präsentiert.
Geduld beim Teichbau haben
So wünschenswert der eigene Teich für viele Gärtner ist, so schwer ist die Umsetzung des Traumes. Dabei sind es gar nicht mal die handwerklichen oder finanziellen Voraussetzungen, die Probleme bereiten. Vielmehr benötigen einige Wasserpflanzen etwas länger, um anzuwachsen. Auch die erhofften Tiere wie Frösche oder die Vielzahl an Insekten lässt sich zunächst nicht blicken. Doch hierbei ist Geduld gefragt. Kann sich die Natur entfalten, werden sich die unterschiedlichen Arten schon von selbst einfinden. Der Gärtner sollte daher nicht mit künstlichen Lockstoffen nachhelfen, sondern den Lauf der Dinge unangetastet lassen. Ist das Idyll vorhanden, so wird dieses Biotop sehr schnell belebt werden. Der Gärtner teilt sich sein Gewässer sodann mit der Vielfalt der Natur.
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